Happypapierkorb’s Weblog

Februar 2, 2009

Tipps zum Saufen

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 11:07

Oder mit anderen Worten, wie überlebe ich eine Sauforgie mit Freunden in der Disco.

1. Bier bestellen

Ein Bier bestellen geht schon mal gar nicht. Damit sagt man, dass man ’ne knickrige Sau ist, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist, quasi das Allerletzte. Also immer mindestens zehn Stück bestellen. Nie vorher abzählen, wie viele Leute um einen herum stehen und dann genau die Anzahl bestellen! Einfach irgendeine Zahl über die Theke grölen. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: Gefragt wird nicht – saufen ist schließlich kein Spaß.

2. Großzügigkeit zeigen

Wenn der Stoff da ist, nicht blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eins in die Hand drücken soll. Am besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

3. Bezahlen und Nachbestellen

Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt die Dauer des Projekts: Wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, dass der Strom nie abreißt. Also: Wenn alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken. Was voll peinlich ist: Mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen. Deshalb ist Tempo angesagt beim reinschütten, ist schließlich kein Kindergeburtstag.

4. Beschleuniger

Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ’ne Runde Korn oder die absolute Hölle “Williams”, eine Art klares Schlangengift, das mit dem Eiter von toten Fröschen verfeinert wurde. Hier wird’s ernst. Sollte sich so was andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen. Merke: Biersaufen in der Disco kann man mit etwas Planung und Glück überleben; nach Blutwurz aber weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wiederzubeleben.

5. Pausen

Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise an der Theke um halb elf stramm wie die Kesselflicker. Um diese Zeit kannst du allerdings noch nicht nach Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann? Pause machen! Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen:

a) Bratwurstfressen

Vorteil: An der Bude gibt’s kein Williams, da bist Du also ’ne zeitlang sicher vor der Alkoholvergiftung. Nun sind aber die Bratwurststände in Discos immer so konzipiert, dass die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen kann. Einzige Qualifikation: Sie können mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% überleben. Deswegen wirken sie auch so scheintot. Nun sagt der Laie: „Was für’n Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren. Zackzack kämen die Riemen übern Tresen.“ Falsch, die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill sind absichtlich so konstruiert. Hier kann man Asyl beantragen von der Sauferei und je länger man auf die Fettpeitsche warten muss, desto größer die Überlebenschance.

b) Tanzen

Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Alternative, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Happen mehr rein in den Magen und Du musst in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen Rochen von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen. Wenn Du Glück hast, spielt der DJ mehr als zwei Stücke die zum Tanzen taugen, und Du kannst Dir ein paar Bier aus den Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nach dem ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

6. Sektbar

Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox in der Disco. Hier ist es so voll und so eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenn’s eigentlich nicht mehr geht. Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst ist hoch: Du musst Sekt aus mickrigen Blumenvasen saufen. Ziemlich eklig alles. Wenn’s keine Sektbar gibt, gibt’s meist ’ne Cocktailbar: Cocktail heißt aber nicht Caipirinha oder Margherita sondern Hütchen oder Wodka-O. Also vorsichtig: Hier kann’s ganz schnell zu Ende gehen.

7. Kotzen

Bevor Du endlich nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich das Kotzen. Klingt zwar scheiße, du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper Dir dieses Geschenk bereitet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar Glück, dass Du die letzten zwanzig Bier noch erwischst, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern.

8. Die Letzten

So jetzt wären wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du aber den Zeitpunkt verpasst hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder an die Theke und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig, dann Ätsch: Arschkarte gezogen. Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Fass-Aussaufen (es ist immer mehr drin, als man denkt) oder Absacker trinken. Wenn’s ein Blutwurz ist, kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder passt jetzt auf, dass keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nicht noch mehr saufen müssen.

9. Nach Hause gehen

Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine schaffst Du´s nicht mehr. Taxis gibt’s nicht in der Nähe, und wenn, würden sie Dich bestimmt nicht mitnehmen. Deine Freundin(sofern vorhanden) kommt nicht, um Dich zu holen, die ist froh, dass dieses Wrack nicht in der Wohnung liegt und der Gestank in die Polstermöbel und Gardinen zieht. Was bleibt ist…

Mal was neues

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 10:53

In letzter Zeit komme ich ja so gut wie gar nicht mehr zum Bloggen. Das liegt einerseits an der Tatsache das ich 8 std. täglich harte Arbeit leiste, und andererseits daran das sich ein Spiel mit dem Namen, „The Elder Scrols: Oblivion“ in mein Leben gedrängt hat.

Irgendwie finde ich es beängstigend welcher Suchtfaktor von einem solchen Spiel ausgeht. Ich habe es doch tatsächlich geschafft in 72std. 26 Stunden reine Spielzeit zusammen zu bekommen. Irgendwie unheimlich, und irgendwie wieder einmal ein Beweis für die Tatsache das ich anscheinend immer noch zu viel Zeit habe.

Irgendwie glaube ich wirklich zu viel Zeit zu haben. Neulich habe ich einen Interessanten Bericht über eine Junge „Sängerin“ gelesen. Die 16 Jährige Kim Petras

war bis zu Ihrem 12 Lebensjahr ein Junge. Somit ist sie wohl die Jüngste Person Deutschlands welche sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat.

Viel kann und will ich eigentlich über dieses Mädchen gar nicht schreiben. Das einzige was ich sagen kann ist, die Ärzte haben gute Arbeit geleistet, ich hätte nie gedacht das sie mal ein Junge war. Und ab 18 ist sie dann wohl endgültig eine Frau. Naja und ganze Arbeit haben auch die Tonmischer geleistet, die es doch tatsächlich geschafft haben Kims Stimme mit den Synthesizern Effekten derart in den Hintergrund zu stellen, das man von der tatsächlichen Stimme nicht mehr viel hört. Naja ich muss es mir ja nicht anhören.

Pc´s oder Firmenserver hacken war gestern, Heute macht man sich morgens erst einmal mit einem digitalen Einbruch in die Verkehrsleitzentrale warm.


Wem die Meldung „Nazi Zombies“ bekannt vorkommt, sollte vielleicht ein bisschen weniger Call of Duty World at War spielen.

Irgendwie halte ich diese Idee aber auch in Deutschland für Ausbaufähig. Man stelle sich nur vor was für Interessant Dinge auf der Autobahn passieren wenn nur die richtigen Meldungen auf diesen Tafeln stehen. Bspw. Ich sag mal ganz Pauschal jeder 20. Deutsche heißt Heinz. Heinz fährt mit Tempo 200 mit seinem Mercedes E 220 auf der Autobahn, dann liest er, Heinz deine Frau lutscht jemand anderem die Eier. Was da wohl für Interessante Impulsive Handlungen entstehen könnten.

Wie gesagt, das System ist ausbaufähig. Aber das mal nur so nebenbei.

Wenn wir gerade beim Thema Gewalt sind, ich fürchte dieser Vorfall wird wieder den Pflichtbewussten Christian Pfeiffer auf den Plan rufen.

Für alle die diesen besonderen Herren nicht kennen, Christian Pfeiffer ist, naja sagen wir mal so, ein Pionier in Sachen, Anti Killerspiele Kampagnen. Er hetzt gegen jedes Studio das Spiele mit einem Tropfen Blut entwickelt, und verteufelt jedes Spiel das auch noch so wenig Gewalt darstellt.

Für Herrn Pfeiffer gehen die USK Maßnahmen noch nicht weit genug, er fordert mehr Indizierungen mehr Verbote, und mehr Spiele ohne Gewalt.

Da ich aber schon mehr als oft genug meinen Standpunkt zum Thema Killerspiele vertreten habe, sage ich nur, Fuck Off Christian.

Wieder ein bisschen Content

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 10:51

Ich bin mal wieder zum schreiben gekommen.

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