Happypapierkorb’s Weblog

Mai 27, 2009

So wird es gemacht.

Gespeichert unter: Suchbabenstalat — happypapierkorb @ 10:51

Also erst mal vorweg, wer in der Schule immer gepennt hat, sollte jetzt auch nicht weiterlesen. Der Eintrag hier wird wahrscheinlich staubtrocken und überhaupt nicht lustig.

Warum schreibe ich sowas ? Naja eigentlich nur aufgrund der Tatsache das ich jeden Tag eine sprachliche dreck brühe um die Ohren gehauen bekomme, das ich eigentlich gar nicht anders kann.

Ich möchte euch hier mal etwas über den deutschen Sprachgebrauch beibringen. Da mich einige Leute immer wieder über manche Worte meines Sprachgebrauchs belächeln, will ich selbigen mal zeigen dass das was ich da den ganzen Tag von mir gebe, eigentlich gar keine eigenen Wortkreationen sind.

Hier muss ich etwas ausholen und einiges zur Flexion von deutschen Verben sagen. Es gibt im Deutschen (unter anderem) die Unterscheidung zwischen starker und schwacher Beugung von Verben. Dieser Unterschied äußert sich darin, wie die Vergangenheitsformen gebildet werden. Schwache Verben haben in den Vergangenheitsformen Endungen mit -t, die an den Wortstamm angehängt werden.

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
laufen ich lief gelaufen starkes Verb
feiern ich feierte gefeiert schwaches Verb

Als Faustregel kann man sagen, dass alle starken Verben im Deutschen aus alter germanischer Zeit stammen, da neue Verben grundsätzlich schwach gebildet werden (es gibt aber auch alte germanische Verben mit schwacher Beugung, z.B. brennen – ich brannte – gebrannt). In der Sprachentwicklung des Deutschen gibt es aber auch seit langem die Tendenz, dass viele starke Verben mit der Zeit in die schwache Flexion wechseln:

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
sieden ich sott gesotten starkes Verb
sieden ich siedete gesiedet schwaches Verb

Sieden ist ein schönes Beispiel dafür, dass das Wort „gesotten“ heute nur noch als Adjektiv oder substantiviert in festen Wendungen auftritt („Gebratenes und Gesottenes“). Es zeigt sich generell auch, dass sich das Partizip II am längsten weigert, in die schwache Flexion zu wechseln, was zu Mischformen zwischen starken und schwachen Verben führt:

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
backen ich buk gebacken starkes Verb
backen ich backte gebacken gemischt stark/schwach

Irgendwann wird „gebacken“ vielleicht auch nur noch als feste Adjektivform existieren und von „gebackt“ als Partizip II abgelöst werden. Das werden wir dann eventuell in 100 Jahren sehen.
(Übrigens: Dass ein Verb von der schwachen in die starke Flexion wechselt, ist sehr sehr selten, allerdings beobachten wir das zum Teil gerade bei „winken“, welches immer häufiger das starke Partizip „gewunken“ bekommt statt „gewinkt“.)

So, jetzt kommen wir mal zum Wort „wohlgesinnt“/“wohlgesonnen“. Das Verb „sinnen“ kennen wir noch, es wird stark flektiert und hieß im Althochdeutschen „sinnan“.

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
sinnen ich sann gesonnen starkes Verb

Bereits in althochdeutscher Zeit gab es eine verstärkte Form von „sinnan“, nämlich „gisinnan“, aus dem später das Verb „gesinnen“ wurde. Auch gesinnen wurde stark gebeugt:

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
gesinnen ich gesann gesonnen starkes Verb

Die Partizip-II-Form ist identisch mit der von „sinnen“. Auch wenn das Verb „gesinnen“ heutzutage wohl so ziemlich ausgestorben ist, kennt man immer noch die Gesinnung, die aus dem Verb entstanden ist. Im Neuhochdeutschen entwickelte sich zur starken Flexion auch parallel eine schwache Flexion von „gesinnen“:

Stammform 1. Ps. Sing. Prät. Partizip II Anmerkungen
gesinnen ich gesinnte gesinnt schwaches Verb

Die Bedeutung ist die gleiche wie beim starken Verb. Aus dem (etwas altertümlich wirkenden) Satz „Ich gesinne ihm wohl“ konnte man also gut „Ich bin ihm wohlgesonnen“ (nach der starken Flexion) als auch „Ich bin ihm wohlgesinnt“ (nach der schwachen Flexion) bilden. Beides absolut korrekt, weil grammatisch korrekt aus den Verbformen gebildet. Wie gesagt, ist das Verb „gesinnen“ heutzutage ausgestorben, aber erinnern wir uns an das „Gesottene“: Oft bleiben ehemalige Partizipien als Adjektive, substantivierte Adjektive oder in festen Formen im Sprachschatz erhalten, wenn das ursprüngliche Verb bereits ausgestorben ist.
Offenbar ist „wohlgesonnen“ im kollektiven Sprachgedächtnis erhalten geblieben. (Eine zweite Möglichkeit ist, dass die Menschen es immer noch als Partizip erkennen und analog zum Partizip von „sinnen“ bilden, da kommt ja das Gleiche heraus.)

Und deswegen ist „wohlgesonnen“ ebenso korrekt wie „wohlgesinnt“

Mai 25, 2009

Dejavu ?

Gespeichert unter: Vor der Türe — happypapierkorb @ 9:17

Wenn auch nicht viel beständig bleibt, so bleibt es wenigsten erst einmal Horst Köhler.

Horst Köhler wurde zum zweiten mal zum Bundespräsidenten gewählt.  Eine ehre die selten einem Menschen zu teil wird.

Ich für meinen Teil freue mich jedoch das Horst Köhler weiterhin als Bundespräsident fungiert, und die alte Donnerfotze Gesine Schwan wieder einmal leer ausgeht.

Im eigentlichen kann ich sagen, Horst Köhler hat seinen Job bis auf wenige ausnahmen recht gut gemacht, ich zitiere aus einem früheren eintrag meines Blogs.

Wie ich gestern aus der Zeitung Lesen konnte, hat unser superhirn von Bundespräsident, eine Rede gegen unsere Finanz weisen gehalten.

Wegen der Finanzkrise hat Bundespräsident Köhler Bankern und Börsianern katastrophales Versagen vorgeworfen. Sie hätten sich mächtig blamiert, eigentlich genau wie Köhler, und all die anderen Dummschwätzer auch, die von der Rente über den Umweltschutz bis zum Lohn wirklich alles privatisieren bzw. an die Aktienmärkte, diese unberechenbaren Monster, koppeln wollten. Ich frage mich echt jeden verfluchten Tag, wie viel Hirnschwund muss man haben um Politiker oder Spitzenmanager zu werden. Es kann doch nicht sein, das man nach dem man so viel dreck geredet hat, immer noch einen Festen Job, und gutes Ansehen in der Gesellschaft hat.“

Bis auf diesen einen Patzer, war ich immer recht überzeugt von seiner Arbeit.

Mai 24, 2009

Allerlei

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 6:43

Ich mag das Lied :-)

Was soll ich dazu noch sagen, irgendwie ist dieses Video so entsetzlich dumm, das ich es schon wieder schreiend komisch finde.

So viel für den Augenblick.

Mai 23, 2009

Toter Raum ?

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 1:05

Irgendwie eine passende überschrift für meinen neuen Blog Eintrag.
Die rede ist von dem EA game Dead Space. Da ich ein großer fan von Horror spielen bin, musste ich mir jetzt auch mal dieses Spiel ansehen.
Einige werden sich fragen warum ich erst knapp 1 Jahr nach erscheinen dieses Titels etwas dazu schreibe.
Die Antwort darauf ist einfach, mich hat das spiel nicht interessiert, da ersten aus 3th. Person und 2tens von EA.
Da nun aber die Stimmen um mich herum lauter wurden wie unglaublich Intensiv und gruslig dieses Spiel angeblich sein soll, habe ich es also einmal ausgiebig 3h getestet.

Mein Fazit:
Bei Dead Space fallen mir die Augen zu, ich schlafe schon fast vor dem Bildschirm ein. Die angeblichen shockeffeckte sind meiner Meinung nach nicht enthalten, die KI ist sau doof, und die Atmosphäre ist auch nicht so der Brüller.
Zum besseren Verständnis beschreibe ich mal eine Typische spielszene.
Das Licht flackert, man hört schritte und schreie von Irgendwoher, dann erlischt das Licht komplett es ist stockdunkel. Das Licht kommt dann immer Intervallisch und ohh wunder, ein Alien steht hinter dem Spieler.
Wooow dachte ich mir, wirklich sehr stark und einfallsreich.
Also meine Meinung ist, wer bei Dead Space Angst hat, der heult bestimmt auch bei Happy Feet.
Somit finde ich Dead Space viel zu harmlos.
Vielleicht liegt es auch einfach daran das ich bereits während meiner Kindheit spiele wie FEAR, Doom 3, Condemned 1 und 2, sowie Silent Hill und Resident Evil gespielt habe.
Ich fürchte solche spiele härten ab, und man braucht schon was sehr heftiges um noch ein bisschen zu erschrecken.
Schade eigentlich, da das Game sonst sehr schön aufgebaut ist. Ganz nett finde ich noch die Tatsache wie elegant das abtrennen von Gliedmaßen möglich ist, irgendwie erinnert es mich immer an Gears of War wenn ich einem am Boden liegenden und anscheinend um gnade flehenden Gegner noch mit meinem Fuß den Kopf von den Schultern treten kann, oder mit der Handkreissäge die Glieder abtrennen darf.

Also bevor Ihr euch Dead Space holt, greift besser zu Gears of war.

Mai 11, 2009

Die Lüge von der Politikverdrossenheit

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 8:07
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Der Klageruf von Politikern, Medien und älteren Mitbürgern ist ein Dauerbrenner:„Die Jugend interessiert sich ja nicht für Politik!“
Dieser Stoßseufzer ist wohl eher von Überheblichkeit und Ignoranz motiviert als von ehrlicher Sorge um das Politikverständnis unserer Jugend
– das Gerede von der Politikverdrossenheit soll wohl ausdrücken: „
Wenn die Jugend sich für Politik interessieren würde, dann wäre sie nicht so oft anderer Meinung – WIR sind ja schließlich viel informierter und haben deswegen die richtige Überzeugung.“

Meine Erfahrung als Webmaster einer vornehmlich von Jugendlichen besuchten Website ist vollkommen anders. Jugendliche sind sehr an Politik interessiert.
Sie beobachten aufmerksam, was passiert, und wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, ungezwungen Fragen zu stellen, so nehmen sie diese Möglichkeit dankbar an, um politische Sachverhalte, Probleme und Konflikte besser verstehen zu können.
Im Vergleich zu Menschen, für die das Berufsleben zu einem alltäglichen Trott geworden ist, besitzen Jugendliche noch eine gesunde Skepsis, und wenngleich diese Skepsis gelegentlich in Verschwörungstheorien ausufert, so ist das Hinterfragen der Motive und Handlungen unserer politischen Elite doch ein Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Die jugendliche Politikverdrossenheit ist ein Mythos.
Kein Mythos ist aber die jugendliche Verdrossenheit gegenüber Politikern.
Und von ihrem Standpunkt aus könnte nichts verständlicher sein als das. Kinder und Jugendliche werden von der Politik gerne als Thema missbraucht, und oft ist der Hinweis auf den Schutz der Kinder ein Mittel, Kritik an umstrittenen politischen Vorhaben zu diskreditieren.

Doch kaum ein Politiker macht sich die Mühe, die Kinder und Jugendlichen tatsächlich als Menschen mit eigenen Ansichten, Vorstellungen und Erwartungen an die Zukunft zu sehen.
Viel häufiger bekommen Jugendliche den Eindruck, dass ihnen die Politiker nicht über den Weg trauen.
Das konnte man beim Massenmord von Winnenden gut beobachten: Schon am selben Tag flammte die Diskussion über „Killerspiele“ auf, die für Millionen Jugendliche eine harmlose Freizeitbeschäftigung sind, deren Schilderung in der Medienberichterstattung der nichtinformierten Öffentlichkeit aber nur den Eindruck vermitteln konnte, dass diese Computerspiele binnen weniger Wochen aus gesunden, ausgeglichenen Kindern emotional abgestumpfte Killermaschinen machen würden.
Anfang April erschoss ein Sechzigjähriger seine Schwägerin in einem Landshuter Gerichtssaal und tötete sich dann selbst. Hier suchten weder Medien noch die Politik schnelle Antworten im Medienkonsum des Täters. Als aber wenige Tage später eine Familie in Baden-Württemberg erschossen aufgefunden wurde und der 18-jährige Sohn und sein Freund als dringend Tatverdächtige festgenommen wurden, konnte sich N24 den Hinweis nicht verkneifen, dass die Polizei den Computer des Sohnes beschlagnahmt habe und noch nicht bekannt sei, ob Gewaltspiele auf dem Rechner wären.

Das war keine Nachricht – jemand gab sich die Mühe zu betonen, etwas nicht zu wissen, aber auf eine Weise, die eine Verbindung zwischen der Tat und Computerspielen implizierte.
Mit Journalismus hat das nichts zu tun.
Für Jugendliche ist die Aussage der Medien daher klar: Wenn Erwachsene durchdrehen, ist das eine durch psychische Probleme begründete Tragödie, die sich leider nicht vermeiden ließ. Wenn Jugendliche durchdrehen, dann stehen Computerspiele dahinter, die man verbieten müsste.
Die Möglichkeit, dass auch Jugendliche begründeten psychischen Stress erleiden könnten, der labile Personen zu Gewalttaten treiben könnte, wird in der öffentlichen Diskussion gerne von der Debatte um Killerspielverbote überlagert.
Jugendliche können sich so nicht ernst genommen fühlen. Dass in Deutschland das schärfste Jugendschutzrecht der Welt gilt, trägt ebenfalls nicht zur Vertrauensbildung bei – anscheinend traut man im Rest der Welt Eltern und ihren Kindern eher zu, mit dem Medienkonsum verantwortungsvoll umzugehen, ohne dass sich der Staat zu sehr einmischt.
Jeder Erwachsene in Deutschland müsste sich kopfschüttelnd fragen, wie er es nur ohne die Zensurbemühungen des Staates geschafft hat, gesund die Volljährigkeit zu erleben, wo doch anscheinend überall Gefahren für die zarte Kinderseele lauern.
Wenn man die Politiker fragte, ob sie denn selbst mal die von ihnen so verachteten Killerspiele gespielt hätten, so wurde schnell klar, dass unsere Volksvertreter nur mit zweifelhaften Informationen aus zweiter oder dritter Hand agierten und sich nie dazu herabgelassen haben, tatsächlich einmal anzuschauen, was da eigentlich verboten werden soll.

Der bayerische Innenminister konnte nur so bar jeder Sachkenntnis diese Computerspiele mit Kinderpornografie gleichsetzen – womit er die Computerspieler und Hersteller auf eine Stufe mit Pädophilen und Kinderschändern stellte.
Bei der jüngeren Generation bis 30 Jahren, die mit Computerspielen aufwuchs, kann man so keine Popularität erlangen; vielmehr verliert man bei diesen Menschen sämtliche politische Glaubwürdigkeit.
Dass Schützenvereine auch beleidigt reagieren würden, wenn man ihre Vereinstätigkeit auf eine Stufe mit dem Vergewaltigen von Kindern stellte, liegt auf der Hand – auf die Befindlichkeiten der jungen Menschen nimmt die Politik hingegen offenbar keine Rücksicht.
Dass nicht wenige der Politiker und Bedenkenträger selbst in ihrer Jugend gegen das Unverständnis ihrer Elterngeneration für Rock’n’Roll und freie Liebe aufbegehrten und sich heute wohl nicht mehr daran erinnern können oder wollen, verleiht diesem Konflikt zwischen Jung und Alt eine tragische Ironie.
Eine ähnliche Unbedarftheit zeigt die Politik auch im Umgang mit dem Internet.
Unser ehemaliger Bundeswirtschafts- und Technologieminister Michael Glos erzählte von „Leuten, die das Internet für mich bedienen“. Und genauso
wird auch Politik mit dem Internet gemacht.
Man bekommt nicht den Eindruck, dass diese Leute tatsächlich selbst wüssten, wovon sie reden.
Die Junge Union fordert nun mit Rückendeckung der Parteiführung, vor die Registrierung bei Videoseiten wie Youtube eine Ausweisüberprüfung zu stellen, und erweckt in ihrer Begründung den Eindruck, als wenn Youtube ein riesiges Reservoir an Gewaltvideos mit dem einzigen Zweck wäre, sich zu Straftaten zu verabreden.
Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist ähnlich zweifelhaft wie das Gerücht, dass sich viele Jungen im Teenageralter zum Gruppenmasturbieren träfen.
Auch die äußerst fruchtbare Ursula von der Leyen ist zu einem beträchtlichen Teil für die Skepsis der Jugendlichen verantwortlich.

Mit ihrer Sperre von Internetseiten wollte sie vorgeblich die Verbreitung von Kinderpornographie behindern, doch Experten bezweifeln nahezu alle Aussagen des Familienministeriums, mit denen diese Sperren gerechtfertigt werden sollen.
Von der technischen Wirksamkeit über die fragwürdige Behauptung über eine Kinderpornoindustrie im Netz bis zu der verfassungsrechtlich bedenklichen Aufstellung einer staatlichen Sperrliste für Webseiten ohne Möglichkeit einer unabhängigen Kontrolle: Alle Bedenken werden – teilweise mit persönlichen Angriffen – beiseite gewischt, ohne auf diese Fragen inhaltlich einzugehen.

Diese Art des Umgangs mit Kritik und das beharrliche Ignorieren der Expertenmeinungen wirken vermutlich selbst auf Jugendliche erschreckend kindisch – erschreckend nicht zuletzt deswegen, weil die Auswirkungen derartiger Regelungen auf die demokratischen Freiheitsrechte das zukünftige Leben der jungen Menschen in diesem Land beeinflussen.

Es geht um ihre Zukunft, doch gestalten dürfen sie sie noch nicht selbst. Dass es nebenbei auch um die Zukunft unseres Landes geht und die Politik eigentlich alles tun sollte, um die Möglichkeiten neuer Medien auszuschöpfen und uns eine faire Chance im internationalen Wettbewerb zu sichern, anstatt ihnen mit Argwohn und Angst zu begegnen, scheint im verkrusteten Denken der Mandatsträger ebenfalls keinen Platz zu haben.
Die Sperre von Internetseiten gehört zu einer langen Reihe von Gesetzesvorhaben, die die Abwehrrechte der Bürger dem Staat gegenüber aushöhlen, insbesondere das Recht der Bürger, den Staat nicht alles wissen zu lassen.
Die Speicherung von Verbindungsdaten von Handys und Internetanschlüssen und die Möglichkeit der heimlichen Durchsuchung von PCs durch das Bundeskriminalamt interessieren viele ältere Mitbürger nicht – für sie haben Computer und das Internet tendenziell eher wenig Einzug in ihr Privatleben gehalten.
Für die junge Generation der unter 30-Jährigen sieht das ganz anders aus: Das Internet ist ein zentrales Kommunikationsmedium, der PC ein Gerät, in dem man persönliche Gedanken, Fotos und Videos abspeichert.
Der Schutz der neuen Technologien vor dem Zugriff des Staates ist für Menschen, die mit diesen Medien aufgewachsen sind,
ebenso wichtig für den Erhalt der Privatsphäre wie das Postgeheimnis oder die Unverletzlichkeit der Wohnung.
Das Vertrauen in die Politiker wird weiterhin geschädigt durch den Umgang mit dem Bundesverfassungsgericht, welches immer wieder offen verfassungswidrige Gesetzesvorhaben einkassiert.
Als die Karlsruher Richter den Wunsch des Innenministers zunichte machten, entführte Flugzeuge abschießen zu dürfen, und dabei Artikel 1 des Grundgesetzes zitierten, reagierte Wolfgang Schäuble äußerst verschnupft, sprach dem Gericht die Kompetenz ab und kündigte sogar an, die Verfassung notfalls zu ändern – obwohl ihm als Verfassungsminister klar sein sollte, dass Artikel 1 unseres Grundgesetzes eine Ewigkeitsgarantie genießt und überhaupt nicht geändert werden darf.
Heutige Jugendliche sind zu jung, um sich an die Verwicklung Schäubles im CDU-Spendenskandal erinnern zu können, aber mit seinem heutigen Verhalten stellt er sich ebenfalls nicht als gesetzestreuer Amtsträger mit ausgeprägtem Pflichtbewusstsein dar, sondern vielmehr als jemand, der dem Staat die Möglichkeit einräumen möchte, zum Wohle des Volkes unschuldige Bürger zu töten.

Und auch Koalitionspartner kommen in der öffentlichen Meinung der Jugendlichen und der meisten Twens nicht gut weg, insbesondere wenn sie wie die SPD bei umstrittenen Gesetzesvorlagen zunächst ihren Widerstand ankündigen und nach wenigen Wochen „mit Bauchschmerzen“ doch zustimmen. Die Ideale zu verraten, für die man angeblich einstehen wollte, sollte eigentlich bei jedem Menschen für Abscheu sorgen. Nun sollte klar sein, warum die junge Generation nichts von unseren Politikern hält. Die Politiker trauen Jugendlichen nichts zu und verunglimpfen deren Freizeitbeschäftigungen, sie hören nicht auf Leute, die es besser wissen, und sie halten sich nicht an die wichtigsten Gesetze oder an moralische Prinzipien. Man weiß manchmal nicht, ob sie wirklich ahnungslos sind oder einfach nur lügen, um Unsinn anzustellen. Meine Mutter hat mir beigebracht, mit solchen Leuten nicht zu verkehren. Ich glaube, der Jugend geht’s genauso

Zur verfügung gestellt von Christian Schmidt,

www.klopfers-web.de

Mai 7, 2009

Twilight

Gespeichert unter: Beschäftigungsmaßnahmen — happypapierkorb @ 10:16

Um es vorweg zu nehmen, ja es geht um diesen Film.

Dieser Film stellt all das an was ich bisher geglaubt habe total auf den Kopf.

In Twilight wird mir vermittelt das Vampire aus Diamanten bestehen, in der Sonne glitzern, nur bei gewitter Baseball spielen. Desweiteren haben sie ein Top Modernes Designer Haus und eine riesen LCD Full HD glotze.

Meiner meinung nach stimmt das so alles nicht.

Hier mal eine kleine Korrektur, bzw. Richtigstellung.

Aus den unzähligen Vampirfilmen die ich mittlerweile gesehen habe, erlaube ich mir folgende Aussagen. Ich berufe mich auf folgende Filme:

From dusk till dawn, Underworld, John Carpenter´s Vampires – Los Muertos , Buffy ,Nosferatu ,Dracula, Blade, Königin der Verdammten, Van Helsing, 30 Days of Night.

Von all diesen Filmen habe ich folgende Dinge gelernt.

Vampire glitzern nicht in der Sonne, sie platzen.

Vampire haben selten ein Designer House ( außer bei Blade)

Vampire können nicht Baseball spielen.

Vampire haben keine Musiksammlung.

Und verdammt Vampire haben kein Spiegelbild.

So Twilight für mich ein absoluter Flop Film.

Mai 6, 2009

Content von anderen Marktplätzen saugen.

Gespeichert unter: Der Wahnsinn mit dem Internet — happypapierkorb @ 6:25
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Aufgrund vieler Nachfragen schreibe ich hier ein kleines Tutorial wie Ihr von anderen Xbox Live Marktplätzen Content herunterladen könnt.

Voraussetzungen.

1: Windows Vista oder Xp Pc mit W-lan bzw.Pc mit 2 Netzwerkkarten.

2. Österreichischen Xbox Live Account.

3. Ein Mobiltelefon.

4. Netzwerkkabel.

5. Etwas ahnung von LAN´s

Also dann mal los.

Zuerst einmal überprüft Ihr eure Netzwerkeinstellungen. Also welche Ip euer PC hat, welche Ip euer Router hat:

Bei mir sieht das ganze so aus.

Ich gehe per W-lan ins Internet und habe noch eine freie Netzwerkkarte in meinem Laptop.

Die Netzwerkkonfiguration meines Laptops ist:

IP 192.168.0.200

Subnetmask: 255.255.255.0

Gateway 192.168.0.2

Wie Ihr seht habe ich die vorletzte Zahl meiner IP Adressen zum besseren Verständnis in Rot geschrieben.

Ihr solltet eurem Router unbedingt die Interne Lan Adresse 192.168.0.2  geben.

Wenn Ihr das gemacht habt, dann gebt eben auch eurer PC Internetverbindung die Ip 192.168.0.200

Nach dem diese schritte erledigt sind, verbindet Ihr eure Xbox 360 per Lan kabel mit eurem Pc.

Schaltet die Xbox ein und macht erst mal noch gar nichts.

Geht nun auf die Lan verbindung in eurer Netzwerkansicht und vergewissert euch das eure Lankarte die Lan eingenschaften vorerst Automatisch bezieht.

Nun geht Ihr wieder bei euren Netzwerkverbindungen auf die Internetverbindung eures PC´s und wählt die Eigenschaften selbiger aus.

Klickt hier auf den Reiter Freigabe und gebt die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung im Netzwerk frei.

Eure 2te. Lan verbindung also die zwischen Xbox und Pc sollte nun die Ip 192.168.0.1 haben. Und die Subnetmask 255.255.255.0

Wenn das so passt ist schon mal einiges gut gelaufen.

Geht nun bei eurer Xbox auf Netzwerkeinstellungen und gebt der Xbox folgende Netzwerkdaten.

Ip.192.168.0.201

Subnetmask 255.255.255.0

Gateway: 192.168.0.1

Primär DNS 192.168.0.1

Versucht nun mal mit eurer Xbox eine Internetverbindung herzustellen. Wenn das klappt. Sehr gut, wenn nicht bitte Kommentar an mich.

So nun gehts weiter.

Suft mal zu Hideway.eu

Dort wählt Ihr den Testzugang. Hier gebt Ihr eure Handynummer an und Ihr bekommt anschließend die Logindaten von Hideway zu eurem VPN server per E-mail gesendet.

Geht bitte bei Hideway in den Costumers bereich dort wählt Ihr Installer und Downloadet den Installer.

Nach dem Ihr den Installer gedownloadet habt, installiert ihr selbigen am besten gleich.

Geht nun mal in eure Netzwerkverbindungen Ihr seht eine neue Netzwerkverbindung mit dem Zusatz Tap32 Adapter oder sowas in der Richtung. Bei dieser Verbindung geht Ihr auf Eigenschaften und gebt die gemeinsam genutzte Internetverbindung für Die LAN verbindung also XBox–> PC frei.

So nun wählt Ihr auf eurer Xbox euren Össi account verbindet euch mit dem und fügt auch wenn es sein muss MS points aus Deutschland auf dieses Konto hinzu.

Viel Spaß.

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