Juni 28, 2009
Juni 26, 2009
Poplegende: Michael Jackson ist tot
Wie der Spiegel online meldet, ist Micheal Jackson gestern im Alter von 50 Jahren an einem Herzstillstand in Los Angeles verstorben.
Leider ist es den Spiegel Schreiberlingen wohl entgangen, das Michael Jackson keinen auftritt mehr haben wird, und somit finde ich den letzten absatz etwas daneben.
Ich zitiere
„Mitte Mai war der mit Spannung erwartete Auftakt seiner geplanten Comeback-Tour in London vom 8. Juli auf den 13. Juli verschoben worden. Drei weitere der insgesamt 50 geplanten Shows sollten erst im März 2010 nachgeholt werden. Die Terminverschiebung habe organisatorische Gründe, hieß es damals.“
Bis dahin,
Juni 25, 2009
Bombastisch.
Irgendwie bietet das Internet jeden Tag eine neue nette Spielerei mehr. Falls jemand wissen will, wo er eine Massenvernichtungswaffe zünden könnte, ohne das bei Ihm zuhause der Putz von den Wänden fällt, dem sei diese Seite wärmstens ans Herz gelegt.
Die Seite hat so ziemlich alles im Angebot, was das Terroristen Herz begehrt.
Angefangen von einer 6 Kilotonnen Bombe welche Nordkorea 2009 getestet hat, weiter über die Nagasaki Atombombe, bis hin zur Tsar Bomb, die wohl stärkste von Menschen entwickelte Waffe allerzeiten, mit einer Sprengkraft von 50Mt.
Wem das dann immer noch zu wenig erscheint, der hat sogar die Möglichkeit einen Asteroiden, welcher in etwa dem entspricht welcher auch die Dinos gekillt hat, auf den Ort seiner Wahl einhageln zu lassen. Naja bei dem zu letzt genannten kommt es dann auf 200km mehr oder weniger Zielgenauigkeit auch nicht mehr darauf an.
Ich übernehme keine Verantwortung wenn die Polizei mal bei euch vor der Haustüre stehen sollte, weil ihr Staatliche Einrichtungen als Ziel eingegeben habt.
Hier die Seite.
Juni 20, 2009
The Others
Wie bereits lange angekündigt habe ich gestern die Lange Filmnacht im Kino besucht, und mir nochmals alle 3 Matrix teile im Kino angesehen. Wie das bei so einem Abend ist, wird auch etwas verlost und ich hatte das unheimliche Glück die DVD The Others zu gewinnen. Ole Ole.
Leider habe ich den Fehler gemacht, mir selbigen Film heute einmal anzusehen. Nichts desto trotzt muss ich jetzt auch eine Kritik darüber schreiben.
Jersey, Ende des zweiten Weltkrieges. Isoliert von der Außenwelt lebt die Alleinerziehende Mutter Grace mit ihren beiden Kindern auf einem großzügigen viktorianischen Anwesen. Doch in dem weitläufigen Herrenhaus herrscht ewige Dunkelheit.
Wegen einer schweren Lichtallergie dürfen die beiden Kinder keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, Türen und Fenster sind ständig verschlossen.
Als sich eines Tages drei neue Bedienstete vorstellen, ist Grace zunächst erleichtert. Aber eine Serie unheimlicher Ereignisse weckt bei der verängstigten jungen Frau einen schrecklichen Verdacht.
Ein dunkles Geheimnis scheint die neuen Angestellten mit dem Haus und seiner Geschichte zu verbinden.
So viel erst mal zur Handlung.
Nach den ersten Minuten war mir klar, aus diesem Film kann was werden. Ein großes Haus etwas undurchschaubarer Nebel und die Tatsache das Grace jede Tür hinter sich abschließt wenn sie eine neue öffnet. Als es dann noch etwas anfing in dem Haus zu spucken war mir eigentlich klar, das dieser Film eigentlich sehr vielversprechend zu sein scheint.
Leider wurde ich dann mehr und mehr von der Vorhersehbarkeit dieses Filmes enttäuscht. Richtige Horrorstimmung kam nie richtig auf, und die Story war auch nicht gerade das was man sich von so einem Titel erhofft. Zwar wurde oft von den sogenannten anderen geredet, aber das diese anderen tatsächlich mal anfangen Menschen sterben zu lassen kam nicht vor.
Also meiner Meinung nach, The Others Flopp der Woche.
Juni 16, 2009
Demokratie oder sowas ähnliches.
Bei unseren völkischen Meinungsvertretern geht es ja zurzeit richtig rund. Da kommt kaum ein Thema auf, über welches man nicht irgendwelche beschlüsse fassen müsste.
Es gibt ein Land, in dem die junge Generation gegen die alte Generation aufbegehrt, Freiheit wünscht und die staatliche Bevormundung in Privatangelegenheiten nicht mehr dulden will. Aber über den Iran will ich gar nicht schreiben…
Viel mehr geht es hier mal wieder um die von uns allen innig geliebte Bundesregierung. Eigentlich haben wir großes Glück in einem so schönen Land wie es unser deutschland ist zu leben.
Wie ich heute aus der Bild Zeitung erfahren habe sind die 7 Deutschen Geiseln welche im Jemen festgehalten wurden anscheinend aufgrund frühen ablebens nicht mehr zu durch Deutsche Spezial einsatzkomandos zu retten.
Wo wir gerade bei Geiselrettung sind. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Entführte künftig die Kosten für ihre Befreiung selbst tragen müssen. Eine Geiselnahme kann da schnell zu einem teuren Spaß werden. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts fürchtet die Geiselnehmer-Branche leere Auftragsbücher Irgendwie war das abzusehen, wer soll den den Krieg gegen die Piraten bei Somalia und die Terroristen im Jemen noch bezahlen, wenn nicht Privatpersonen.
Aber es ist ja nicht so das man für sein Geld nichts bekommen würde. Wer im Ausland in Geiselhaft gerät, muss für die Kosten seiner Befreiung aufkommen – entschied das Bundesverwaltungsgericht. Das gilt auch für Bürger, die sich in einer Busreise mit dreistündiger Werbeverkaufsschau gefangen fühlen. Verschont bleiben dagegen Autofirmen, die aus der Gewalt ihrer Mütter gerettet werden müssen.
Mit den Preisen steigen allerdings auch die Erwartungen der Kunden. Die bisher staatlich finanzierte Standard-“Steuerbefreiung“ genügte nur niedrigsten Ansprüchen. Statt blütenweißer Gala-Uniformen trugen die Servicekräfte fleckige Kleidung, wirkten verschwitzt und kurz angebunden. Es gab lange Wartezeiten auf eine Befreiung. Man überraschte Urlauber in Unterwäsche.
Das muss nicht sein. Risiko-Reisende nach Jemen, Kolumbien oder Duisburg können ab sofort bei jeder Zweigstelle der Bundesregierung sogenannte Rettungspakete buchen. Alle Tarife beinhalten dreitägige Verhandlungen und ein „Hauptmann’s Dinner“ während eines mindestens halbstündigen Feuergefechts.
Bei Rettungen erster Klasse werden Hubschrauber mit Metallic-Anstrich sowie effektvolle Blend- und Nebelgranaten verwendet. Gegen eine Zusatzgebühr nimmt man dem Touristen nach der Befreiung sogar Fesseln und Knebel ab. Die Police „Privatbefreiung“ sorgt dafür, dass der Versicherte einen Monat vor seinen Mitgefangenen geborgen wird.
Auf Extrem-Abenteurer ist das Angebot „Chefbefreiung“ zugeschnitten: Hier leitet der Verteidigungsminister persönlich die Operation. Im Tarif „Shock and Awe“ droht Peer Steinbrück dem Geiselnehmer-Staat mit „Maßnahmen“, allerdings nur, wenn der sehr, sehr klein ist.(ähnlich Somalia oder dem Jemen) Die Geiseldramen sämtlicher First-Class-Kunden werden im Nachhinein mit Meg Ryan und Russell Crowe verfilmt. Der Rest darf nur zu Kerner.
Juni 15, 2009
Wirtschaftskrise
Ich habe heute ein Interessantes Beispiel über die Wirtschaftskrise gehört, leider hat dieses Beispiel ein ich nenne es mal vorsichtig ein Geistig etwas stumpferer Mensch von sich gegeben. Leider ist selbiger auch der Meinung das dieses Beispiel die Lösung unserer Real existierenden Wirtschaftskrise sein kann.
Es ist Sommer, eine kleine Stadt an der Küste an der Riviera, eigentlich Saison, aber es regnet, also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück kommt ein reicher Russe in ein Hotel. Er will ein Zimmer und legt 100 Euro auf dem Tisch, danach schaut er sich das Zimmer an. Der Hotelchef nimmt schnell die Banknote in die Hand und läuft, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu regulieren. Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Schweinezüchter zu regulieren. Dieser nimmt die 100 Euro in die Hand und läuft schnell, um bei dem Futterlieferanten seine Schulden zu begleichen. Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Hure, bei der er letztens war und bei der er die Dienstleistungen auf Kredit genommen hat.
Die Hure nimmt das Geld in die Hand und läuft schnell los, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und Kredit bekommen hat….und in derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass ihm das Zimmer nicht gefällt. Er nimmt seine 100 Euro in die Hand und verlässt sogleich die Stadt.
Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft
„
Tja dieses Beispiel würde nur klappen wenn alle beteiligten tatsächliche hundert Euro Schulden hätten. Nicht auszudenken was währe wenn die Nutte nur 40 Euro bei dem Hotelmananger Schulden hätte.
Ich erkläre das mal etwas anders.
Viele Leute haben schulden bei der Bank. Die Bank verkauft diese Schulden an ein eigens dafür gegründetes Institut. Diese Gesellschaft verbrieft die Kredite der Kunden zu tausenden von Wertpapieren. Sogenannten Asset-Backed Securitys. (ABS)
Diese Wertpapiere werden dann von Rating Agenturen auf Ihre Zahlungsmöglichkeiten geprüft. Je besser das Rating, desto besser die Zahlungssicherheit, jedoch geringere Zinsen. Je schlechter,desto höher das Verlustrisiko jedoch dafür umso höher auch die Verzinsung.
Assets der Schulden werden dann auf Zweckgesellschaften sortiert, und nach Risikoklassen eingeteilt, somit entstehen sogenannten CDO´s ( Colleterlized Dept Options) Das heißt das die Kette zwischen dem Ursprünglichen Kredit unserer Oberen Bank und unseren Wertpapieren langsam brüchig wird.
Nun kaufen noch Großinvestoren aus aller Welt diese CDO´s und verspekulieren sich mit dem oben genannten Risiko. Und schon haben wir eine Wirtschafts und Finanzkrise.
Juni 12, 2009
Juni 8, 2009
AUUUUUUUWAAAAAA
Wie hoch kann der Schmerz werden, wenn die Dummheit ins unermessliche schießt ?
Wie ich heute lesen durfte, schwingen unsere geliebten Politiker jetzt nicht nur gegen Killerspiele, sondern auch gegen das Online Versandhaus AMAZON die Boykott keule.
Anlass dazu war die Tatsache das Amazon angebliche mit der Führungsspitze der NPD zusammenarbeiten soll, und somit Gelder in die Parteikassen fließen lässt. Irgendwie mag ich ja den Gedanken, dass sich die Nazis, jetzt am so verhassten US Kapitalismus beteiligen wollen.
Der Sachverhalt ist jetzt etwas anders als es auf den ersten Blick scheint.
Um das ganze mal klar zu stellen, die NPD spitze macht mit Amazon keine gemeinsamen sachen. Lediglich ein kleiner Kreisverband ist mitglied im Amazon Partnerprogramm. Und dieser mickrige Kreisverband ist ganz normales Mitglied beim Amazon-Partnerprogramm, so wie viele andere auch. Jeder, der eine Internetseite mit einer Domain hat, kann sich da anmelden. Sätze wie „Amazon verkauft, und die Nazis verdienen mit“ sind schon deswegen total falsch, weil es ja nicht der Fall ist, dass Amazon ein paar Prozent seines Gesamtumsatzes an die Nazis überweisen würde. Genau wie auch bei anderen Partnern wird nur an dem etwas verdient, was über die entsprechende Seite bei Amazon bestellt wird. Glaubt jemand, dass da viel Geld zusammenkäme? Wir reden über den Kreisverband Barnim-Uckermark und ein paar ländliche Nazis.
Der traurige Hintergrund ist nun folgender.
Es geht den Politikern jetzt darum das Amazon das ganze Rechte zeug aus seinem Sortiment entfernt. Da frage ich mich, sind diese Leute schon noch ganz bei trost ? Es geht hier schließlich um in deutschland legale Bücher. Diese Bücher darf man in Deutschland verkaufen, und Amazon sollte auch als Händler keine Zensur betreiben. Denn wenn man sich mal folgendes vorstellt, dem einen gefallen Bücher von Rudolf Hess nicht, dem anderen sagen Killerspiele nicht so zu, wieder andere mögen Tokio Hotel CD´s nicht, also weg damit. Tja und am Ende darf Amazon warscheinlich nur noch die Bibel und weiße T-shirts verkaufen.
Mal im ernst, wenn man irgendwelche Dinge bei einem Händler nicht im Sortiment sehen will, dann soll man gefälligst den Weg über ein Gericht nehmen, und nicht so miese Touren wie zum Boykott aufrufen fahren. Das traurige daran ist das man nämlich so wieder hintenrum eine Einschränkung der Pressefreiheit herbeiführt, welche dann heimlich und unbemerkt gefestigt wird.
„Mir wäre es auch lieber, wenn dieser NPD-Verein nicht im Amazon-Partnerprogramm wäre. Aber solange er in Deutschland legal ist, bin ich gegen das Aufpeitschen öffentlicher Empörung, um einem (vermutlich selbst überraschten) Onlinehändler eine bestimmte Handlungsweise aufzuzwingen. In einer wehrhaften Demokratie sollten wir besser damit umgehen können. Rosa Luxemburg schrieb: „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ Voltaire sagte (angeblich): „Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.“
Wir können nicht gegen die Netzzensur sein und gleichzeitig fordern, dass ein Buchhändler sein Sortiment entsprechend der Befindlichkeiten irgendwelcher Interessenvereine zusammenschrumpft.“
Juni 7, 2009
Juni 6, 2009
Killerspiele….
Langsam finde ich dieses Thema echt total ausgelutscht und langweilig.
Wie ich heute aus unserer Tageszeitung lesen durfte, haben sich jetzt mittlerweile alle Bundesinnenminister für ein Verbot von Killerspielen ausgesprochen.
Das Ministerium begründet seine Entscheidung damit das Killerspiele angebliche die Hemmschwelle zu Gewalttaten herabsetzten würden. Ich für meinen Teil bin von dieser Aussage ganz und gar nicht überzeugt. Nehmen wir mal eines der letzten Szenarien, ich kann mich noch gut daran erinnern das ein über 50 Jähriger in einem Gerichtssaal Amok gelaufen ist. Wurde da die Debatte über Killerspiele geweckt ? Nein wurde sie nicht, Killerspiele sind wohl nur schuld wenn Jugendliche durchdrehen. Vielen dank für diese umsichtige Politik.





