Willkommen zum Ersten Wochenausklang im neuen Jahr 2008. Ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht.
Leider war die Silvesternacht das einzige was es zu feiern gab. Ich habe es bereits schon des öfteren angesprochen. Seit dem 01.01.08 werden alle Medienverbindungen vom Staat bzw. den Providern Protokolliert. Ich muss ehrlich sagen, mir macht dieses Umstand sehr große Sorgen. Zum einen fühle ich mich in meinen Grundrechten verletzt und zum anderen, geht ein erheblicher Teil meiner Privatsphäre verloren.
Ich sage schon lange das dieser Wolfgang Schäuble gefährlich ist. Irgendwie liegt mir da der Vergleich, mit Politikern aus dem dritten Reich nahe.
Leider sind auch Reporter und Journalisten von diesem Gesetzt betroffen. Das bedeutet unter anderem das der Staat nachvollziehen kann woher ein Journalist seine Information hat, das sowas nicht gut ist, kann man sich ja nun denken. Ich bin mir sicher, die Informanten investigativ tätiger Journalisten werden sich gut überlegen, wem sie künftig welche Information zukommen lassen. Wir wissen aus der Psychologie: Menschen verhalten sich unter Beobachtung anders!” Außerdem fürchtete ich, daß Informanten angesichts des künftigen Aufwands, ihre Spuren zu verwischen, auf die Idee kommen könnten, “das, was sie zu sagen hätten, sei doch eigentlich garnicht so wichtig”. Auf diese Weise könnten den Medien wesentliche Informationen entgehen und die Pressefreiheit Schaden nehmen. Ahnliche Erfahrungen liegen aus Belgien bereits vor. Dort ist die entsprechende Direktive der Europäischen Union bereits umgesetzt.
Ich finde es schon lange an der Zeit die EU, und den deutschen Staat, von einer anderen sicht zu betrachten. Ich finde es gefährlich. Denn eine einseitige Sichtweise auf unser System und die Eu, sorgt dafür, dass man vergisst, was die Aufgaben dieser Organe sind, und wie sie funktionieren und sich äußerlich mit gar nicht üblen Maßnahmen einen Rückhalt in der Bevölkerung aufbauen, während im Hintergrund die größten Verbrechen ablaufen und die Freiheiten nach und nach demontiert werden. Und wenn man das vergisst, vermag man selbst nicht mehr festzustellen, ob nicht auch die eigene Gesellschaft allmählich in diese Richtung abdriftet. Vielleicht beginnt es ja auch wie damals mit Politikern, die die Angst der Bürger vor Anschlägen schüren, und mit Gesetzen, die angeblich nur der Sicherheit des deutschen Volkes dienen. haltet die Augen offen.
Die Punkte, Verletzung der Menschen und Bürgerrechte, sowie die der Medien und der Presse erfüllt unser System ja schon vorbildlich,Korruption diverser Politiker und andere Dinge sind ja schon selbstverständlich. Ich gebe zu ich habe Angst. Wenn Ihr was dagegen tun wollt, klickt auf den Link, www.vorratsdatenspeicherung.de oder geht raus und Demonstriert gegen dieses Gesetz.
Nun aber mal zu einem Anderen Thema.
Fidel Castro tritt zurück. Nach 47 Jahren als kubanischer Staats- und Parteichef kündigte der erkrankte Fidel Castro nun seinen Rücktritt von der Macht an.
Bereits 13 Tage vor seinem 80. Geburtstag im Juli 2006 hatte der „Große Führer“ seine Amtsgeschäfte „vorübergehend“ an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl abgegeben. Grund damals: eine „verschärfte Darmkrise“, wie es in Castros Erklärung an das kubanische Volk hieß, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde.Sein Bruder Raúl, der auch Verteidigungsminister ist, war bereits bei der Gründung der „M-26-7″ dabei, der „Movimiento 26 de Julio“ (Bewegung des 26. Juli), die 1953 die kubanische Revolution einleitete.
Auch ich möchte mich von diesem Menschen verabschieden und wünsche Ihm einen angenehmen Ruhestand.
So das war der Wa für diese Woche. Irgendwie ist mir aufgefallen das der Wa diese Woche nur mit schlechten Neuigkeiten gefüllt war. Ich versuche für nächste Woche etwas mehr Positives zu schreiben. Bis dahin.


